RYANAIR VERÖFFENTLICHT SOMMERFLUGPLAN 2026 FÜR DEUTSCHLAND
11 Mar 2026
300.000 SITZPLÄTZE TROTZ WEITEREN KÜRZUNGEN AN KOSTENINTENSIVEN FLUGHÄFEN WIEDER EINGEFÜHRT
Ryanair, Europas Fluggesellschaft Nr. 1, gab heute (Mittwoch, 11. März) ihren Sommerflugplan 2026 für Deutschland bekannt. Dieser umfasst die Aufnahme von zwei neuen Flughäfen – Saarbrücken und Friedrichshafen – sowie die Wiedereinführung von 300.000 Sitzplätzen und 14 neuen Strecken. Dies folgt auf die Entscheidung der deutschen Bundesregierung, die schädliche Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren. Gewinner dieses Kapazitätswachstums sind proaktive deutsche Flughäfen, die gemeinsam mit Ryanair daran gearbeitet haben, Kosten zu senken, darunter Köln/Bonn, Weeze, Memmingen und Bremen.
Dieser sinnvolle politische Kurswechsel ermöglicht es Ryanair, zuvor geplante Kapazitätskürzungen für den Sommer 2026 rückgängig zu machen. Dennoch wird Ryanairs Gesamtkapazität in Deutschland unter dem Niveau des Sommers 2025 bleiben (-220.000 Sitzplätze), da die Fluggesellschaft weiterhin Sitzplätze an den teuersten Flughäfen Deutschlands streicht, darunter Berlin und Hamburg, die es ablehnen, ihre überhöhten und wettbewerbsunfähigen Flughafenentgelte zu senken. Berlin, das weiterhin der teuerste Flughafen im deutschen Ryanair-Netzwerk ist, wird einen Rückgang von 150.000 Sitzplätzen (-5 %) verzeichnen, und Hamburg wird 70.000 Sitzplätze (-20 %) verlieren. Diese Kürzungen verdeutlichen, wie überhöhte Flughafenkosten direkt zu weniger Verkehr, Tourismus und Arbeitsplätzen in ganz Deutschland führen.
Während die Entscheidung der deutschen Bundesregierung, die Luftverkehrsteuer zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren, einen begrüßenswerten ersten Schritt darstellt, bleibt Deutschland deutlich weniger wettbewerbsfähig als Länder wie Schweden, Albanien, Ungarn, die Slowakei und Teile Italiens, in denen Luftverkehrssteuern vollständig abgeschafft wurden. Ryanair fordert die deutsche Bundesregierung und Verkehrsminister Patrick Schnieder erneut auf, die Luftverkehrsteuer vollständig abzuschaffen, überhöhte Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren zu halbieren und landesweit wettbewerbsfähige Flughafenkosten sicherzustellen. Sollten diese wachstumsfördernden Reformen umgesetzt werden, ist Ryanair bereit, ihren ehrgeizigen Wachstumsplan umzusetzen, und ihr Passagieraufkommen in Deutschland auf 34 Millionen Passagiere pro Jahr zu verdoppeln, 30 zusätzliche Flugzeuge in Deutschland zu stationieren (Investition in Höhe von 3 Mrd. US-Dollar) und über 200 neue Strecken aufzunehmen. Dieser Wachstumsplan würde 1.000 zusätzliche hochbezahlte Arbeitsplätze in der Luftfahrt in ganz Deutschland schaffen.
Ryanair Head of Communications DACH, Marcel Pouchain Meyer, sagte:
„Wir begrüßen die Entscheidung der deutschen Regierung, die Luftverkehrssteuer ab Juli 2026 zu senken und zusätzlich die Flugsicherungsgebühren einzufrieren. Dies hat es Ryanair ermöglicht, 300.000 Sitzplätze wieder einzuführen und 14 neue Strecken für den Sommer 2026 zu eröffnen, was unmittelbare Vorteile für die regionale Anbindung, den Tourismus und Arbeitsplätze bringt. Trotz dieses positiven ersten Schritts liegt die Gesamtkapazität von Ryanair in Deutschland im Sommer 2026 um 220.000 Sitzplätze unter dem Niveau von 2025, da Flughäfen mit hohen Kosten wie Berlin und Hamburg weiterhin nicht bereit sind, ihre völlig wettbewerbsunfähigen Gebühren zu senken.
Ryanair fordert die deutsche Bundesregierung und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erneut auf, die Luftverkehrsteuer vollständig abzuschaffen, überhöhte Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren um 50 % zu senken und wettbewerbsfähige Flughafenkosten in ganz Deutschland zu schaffen. Sollten diese wachstumsfördernden Reformen umgesetzt werden, ist Ryanair bereit, ihren Verkehr in Deutschland auf 34 Millionen Passagiere pro Jahr zu verdoppeln, 30 zusätzliche Flugzeuge in Deutschland zu stationieren (Investition von 3 Mrd. US-Dollar), über 200 neue Strecken aufzunehmen und mehr als 1.000 hochbezahlte Arbeitsplätze in der Luftfahrt zu schaffen.
Solange Deutschland seine wachstumshemmende Luftverkehrsteuer nicht vollständig abschafft und die überhöhten Flughafen-, Sicherheits- und Flugsicherungsgebühren nicht angeht, wird Deutschland weiterhin Verkehr, Tourismus und Arbeitsplätze an wettbewerbsfähigere europäische Märkte verlieren.“
Neue Routen Sommer 2026
Friedrichshafen – Alicante
Frankfurt Hahn – Rabat
Friedrichshafen – Palma de Mallorca
Karlsruhe/Baden Baden – Amman
Karlsruhe/Baden Baden – Bukarest (Băneasa)
Karlsruhe/Baden Baden – Rabat
Karlsruhe/Baden Baden – Tirana
Memmingen – Tirana
Memmingen – Bukarest (Băneasa)
Nürnberg – Rabat
Saarbrücken – Alicante
Saarbrücken – Lamezia Terme
Saarbrücken – Trapani
Köln – Rimini
RYANAIR OTA-ERHEBUNG IM MÄRZ ZEIGT: EDREAMS & TRYP VERLANGEN DOPPELT SO HOHE PREISE ALS RYANAIR
10 Mar 2026
Ryanair, Europas Low-Cost-Airline Nr. 1, hat heute (Dienstag, 10. März) ihre OTA-Erhebung für März veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass einige OTAs wie eDreams und Tryp weiterhin Verbraucher überhöhte Preise berechnen – in manchen Fällen mehr als das Doppelte der Preise auf der Ryanair-Webseite. Diese OTAs haben keine Vertriebsvereinbarungen mit Ryanair, da ihre Geschäftsmodelle darauf beruhen, Verbraucher zu überhöhten Preisen zu belasten. eDreams und Tryp sind in diesem Monat die größten Negativbeispiele: eDreams verkauft einen reservierten Sitzplatz, der auf Ryanair.com nur 6,21 € kostet, für 15,43 € – mehr als doppelt so viel wie der Ryanair-Preis. Tryp wiederum verkauft Priority Boarding für 33,00 £, was auf Ryanair.com nur 20,00 £ kostet.
Diese jüngste Umfrage ergänzt die wachsenden Belege dafür, dass eine kleine Anzahl von OTAs, die keine Vereinbarungen mit Ryanair haben, den Verbrauchern überhöhte Preise berechnen, und untermauert die jüngste Geldstrafe in Höhe von 9 Millionen Euro, die in Italien gegen eDreams wegen „eindeutig irreführender” und „klar täuschender” Preisgestaltung verhängt wurde – ein weiterer Beweis dafür, dass OTAs wie eDreams den Verbrauchern in ganz Europa weiterhin überhöhte Preise berechnen.
Auch Ryanair begrüßt die jüngste Anordnung des Irish High Court, die eDreams verpflichtet, jeglichen direkten und indirekten Zugriff auf unser Buchungssystem Travel Agent Direct (TAD) einzustellen. Das Gericht hat Verpflichtungserklärungen festgehalten, die eDreams dazu verpflichten, den Zugriff auf Ryanairs TAD-Buchungssystem zu beenden, die Nutzung von Drittparteien für den Zugriff in ihrem Namen einzustellen und unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um jede entsprechende Aktivität zu unterbinden, falls sie dennoch erfolgt. Dies folgt auf Ryanairs Maßnahme in diesem Monat, den jüngsten Versuch von eDreams zu blockieren, Ryanair-Flüge zu verkaufen, indem sie mit Drittparteien zusammenarbeiteten, um unrechtmäßig auf Ryanair-Tarife zuzugreifen und diese falsch zu verkaufen, wobei Ryanairs TAD-System verletzt wurde.
Ryanair setzt ihre Kampagne zum Schutz der EU-Verbraucher vor überhöhten OTA-Preisen fort und fordert die EU-Regierungen (insbesondere Spaniens untätigen Verbraucherminister Bustinduy) sowie die nationalen Verbraucherschutzbehörden erneut auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher vor diesen überteuernden OTAs zu ergreifen. Sie sollten auf verpflichtende Preistransparenz für alle OTAs bestehen – im Einklang mit der transparenten Preisgestaltung, die von allen „Approved OTA“-Partnern von Ryanair angeboten wird und Verbraucher schützt.
Dara Brady von Ryanair sagte:
„Ryanairs März-Erhebung zeigt, dass OTAs wie eDreams und Tryp Verbraucher weiterhin überhöhte Preise berechnen – in einigen Fällen mehr als doppelt so viel wie die Preise auf der Ryanair-Webseite. Dennoch weigert sich Spaniens untätiger Verbraucherminister Bustinduy nach wie vor, Maßnahmen zu ergreifen, um Tausende spanischer Verbraucher vor solchen Überpreisforderungen durch eDreams zu schützen.
Diese jüngsten Erkenntnisse spiegeln auch die von der italienischen Wettbewerbsbehörde AGCM verhängte Geldbuße in Höhe von 9 Mio. € gegen eDreams wegen „klar täuschender“ und „irreführender“ Preisgestaltung wider – ein weiterer Beleg dafür, dass die verbraucherfeindlichen Praktiken bestimmter OTAs europaweit angegangen werden müssen.
Wir fordern die EU-Regierungen und Verbraucherschutzbehörden erneut auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um Verbraucher in ganz Europa zu schützen, indem sie auf Preistransparenz bei OTAs bestehen, im Einklang mit den Transparenzstandards, die von allen zugelassenen OTA-Partnern von Ryanair eingehalten werden.“
RYANAIR BEGRÜSST CDU-BESCHLUSS ZUR ABSCHAFFUNG DER SCHÄDLICHEN LUFTVERKEHRSSTEUER IN DEUTSCHLAND NACH SCHWEDISCHEM-VORBILD
27 Feb 2026
REGIERUNG MUSS AUCH SICHERHEITS-, FLUGSICHERUNGSGEBÜHREN UND FLUGHAFENENTGELTE SENKEN, UM DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DEUTSCHLANDS WIEDERHERZUSTELLEN
Ryanair, Europas Fluggesellschaft Nr. 1, begrüßte heute (Freitag, 27. Februar) die Erklärung der CDU, die übermäßigen staatlich auferlegten Zugangskosten in Deutschland zu senken, einschließlich der Abschaffung der schädlichen Luftverkehrssteuer – ein Schritt, der die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und den Incoming-Tourismus stärken wird.
Der Beschluss des CDU-Parteitags erkennt zu Recht die Bedeutung wettbewerbsfähiger Zugangskosten an, um Verkehr, Tourismus und Arbeitsplätze in ganz Deutschland, insbesondere an Regionalflughäfen, zu fördern. Nach der initialen Ankündigung der Regierung, die Luftverkehrssteuer zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren, hat Ryanair über 300.000 Sitzplätze und 11 neue Strecken in Deutschland für den Sommer 2026 aufgenommen. Dies zeigt, dass wettbewerbsfähige Zugangskosten Wachstum fördern. Sollte Berlin die hohen Zugangskosten in Deutschland mit echten Reformen angehen, einschließlich der vollständigen Abschaffung der Luftverkehrssteuer und niedrigerer Flugsicherungsgebühren, wird Ryanair in den nächsten sieben Jahren erhebliches Wachstum nach Deutschland bringen, das deutsche Passagieraufkommen auf 34 Mio. pro Jahr verdoppeln, Standorte im ganzen Land ausbauen und tausende hochwertige Arbeitsplätze schaffen.
Ryanair CEO Eddie Wilson sagte:
„Ryanair begrüßt die jüngste Entscheidung des CDU-Parteitags, die Zugangskosten in Deutschland zu senken, einschließlich der längst überfälligen Abschaffung der schädlichen Luftverkehrssteuer. Der CDU-Beschluss erkennt die Verbindung zwischen wettbewerbsfähigen Zugangskosten und Wachstum an. Er weist auch zu Recht auf die Überkonzentration des Verkehrs auf Frankfurt und München hin. Ryanair verfügt über die Flugzeuge – in den nächsten sieben Jahren werden 300 Boeing Max 10 hinzukommen – um unseren deutschen Verkehr auf 34 Mio. Passagiere pro Jahr zu verdoppeln und dringend benötigten Incoming-Tourismus sowie Arbeitsplätze zu schaffen, und zwar nicht nur in Berlin oder an anderen großen Hub-Flughäfen, sondern an Flughäfen in ganz Deutschland. Dazu gehören Bremen, Weeze, Köln, Memmingen, Saarbrücken und Friedrichshafen, ebenso wie die Wiederaufnahme unserer Sachsen-Standorte in Dresden und Leipzig, mit spürbarem Wachstum genau dort, wo es wirklich zählt, und das den deutschen Tourismus, Arbeitsplätze, Unternehmen und die gesamte Wirtschaft unterstützt. Um dieses transformative Wachstum in ganz Deutschland zu ermöglichen, muss die Regierung die unattraktiven Zugangskosten angehen, beginnend mit der vollständigen Abschaffung der Luftverkehrssteuer in Verbindung mit niedrigeren Flugsicherungsgebühren.“
RYANAIR BEGRÜSST DUBLINER GERICHTSURTEIL ÜBER 15.000 € GEGEN EINEN STÖRENDEN PASSAGIER
17 Feb 2026
Ryanair, Europas Fluggesellschaft Nr. 1, begrüßte heute (Dienstag, 17. Februar) die Entscheidung des Dublin Circuit Court, einem Mann aus Dublin Schadenersatz in Höhe von 15.000 € aufzuerlegen, nachdem er über 160 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder zu einer Umleitung nach Porto gezwungen hatte, weil er an Bord eines Ryanair-Flugs von Dublin nach Lanzarote Passagiere und Besatzungsmitglieder angegriffen hatte.
Ryanair setzt sich dafür ein, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder in einer angenehmen Umgebung reisen können, frei von unnötigen Störungen durch eine kleine Zahl randalierender Fluggäste. Die Fluggesellschaft verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren und wird weiterhin Maßnahmen ergreifen, um störendes Verhalten an Bord zu unterbinden, zum Schutz der überwiegenden Mehrheit der Passagiere, die Flüge nicht stören.
Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH, sagte:
„Wir begrüßen das Urteil des Dublin Circuit Court, das einem Mann aus Dublin nach der Umleitung eines Ryanair-Flugs von Dublin nach Lanzarote nach Porto wegen seines störenden Verhaltens Schadenersatz in Höhe von 15.000 € auferlegte. Dieses Urteil unterstreicht die ernsthaften Konsequenzen, denen Passagiere ausgesetzt sind, die sich störend verhalten, einschließlich Reiseverboten und Ausladegebühren, im Rahmen der Null-Toleranz-Politik von Ryanair. Wir hoffen, dass dieses Urteil weiteres störendes Verhalten an Bord verhindert, damit sowohl Passagiere als auch Besatzungsmitglieder reisen können, ohne mit diesem verwerflichen Verhalten konfrontiert zu werden.“
RYANAIR KRITISIERT DEUTSCHE TOURISMUSSTRATEGIE, DIE DIE HÖCHSTEN ZUGANGSKOSTEN EUROPAS IGNORIERT UND SO DAS TOURISMUSWACHSTUM BREMST
13 Feb 2026
Ryanair, Europas Fluggesellschaft Nr. 1, kritisierte heute (Freitag, 13. Februar) die Nationale Tourismusstrategie, die Deutschlands hohe Zugangskosten vollständig ignoriert und damit die Erholung des internationalen Tourismus nach Deutschland verhindert. Deutschland ist ein bedeutender Markt für den internationalen Tourismus und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, attraktive Reiseziele und vielfältige Aktivitäten. Doch mit den höchsten Zugangskosten in Europa werden sich die Besucherzahlen nicht erholen. Die Passagierzahlen liegen weiterhin bei 89 % des Vorkrisenniveaus, da Fluggesellschaften Kapazitäten in wettbewerbsfähigere Märkte innerhalb Europas verlagert haben, wo Zugangskosten sinken, weil Steuern abgeschafft werden.
Eine erfolgreiche Tourismusstrategie muss mit einer Luftfahrtstrategie beginnen. Die jüngste Senkung der Luftverkehrsteuer um 3 € ist unzureichend, da Deutschland weiterhin eine der höchsten Luftverkehrssteuern Europas erhebt. Die Regierung muss diese Steuer dringend vollständig abschaffen. Mit 300 bestellten Boeing 737 MAX 10-Flugzeugen kann Ryanair Kapazität an deutschen Flughäfen bereitstellen und so das Tourismuswachstum, insbesondere in den Regionen, vorantreiben.
Deutschland verfügt über eine starke Erfolgsbilanz als eines der führenden Reiseziele Europas, doch seine Wettbewerbsfähigkeit wird durch hohe Zugangskosten (Luftverkehrssteuer, Flugsicherungsgebühren und Flughafenentgelte) untergraben. Anstatt diese Hindernisse anzugehen, hat Berlin ein weiteres Hochglanzdokument vorgelegt, das am Kernproblem vorbeigeht: Besucher können Deutschlands Attraktionen nicht genießen, wenn sie gar nicht erst anreisen können. Deutschland braucht ein abgestimmtes Handeln mit einer Nationalen Luftfahrtstrategie, die sich auf die Abschaffung von Steuern konzentriert, damit sich der Verkehr wieder auf das Vorkrisenniveau entwickeln und die Touristenzahlen wieder steigen können.
Die deutsche Regierung muss lediglich auf Länder wie Schweden, Ungarn, Albanien sowie auf Regionen in Italien blicken, die Luftverkehrssteuern abschaffen und in denen Flughafenentgelte gesenkt werden, um Verkehr und Beschäftigung anzukurbeln.
Ryanair fordert die deutsche Regierung auf, diese wettbewerbshemmenden Kosten dringend zu senken, beginnend mit der vollständigen Abschaffung der Luftverkehrssteuer statt der begrenzten und verzögerten Reduzierung, die für Juli 2026 geplant ist. Echte Kostenreformen würden es Ryanair ermöglichen, das Verkehrsaufkommen in Deutschland auf 34 Millionen Passagiere zu verdoppeln, 30 zusätzliche Flugzeuge zu stationieren und landesweit Tausende hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen.
Ryanair CEO Eddie Wilson sagte:
„Eine Nationale Tourismusstrategie ohne wettbewerbsfähige Zugangskosten zu veröffentlichen, ist eine völlige Zeitverschwendung. Die Luftfahrt bringt Touristen, und solange Deutschland seine hohen und nicht wettbewerbsfähigen Zugangskosten nicht angeht, ist diese sogenannte „Strategie“ nichts weiter als viel Gerede ohne konkrete Maßnahmen. Das Strategiedokument enthält lediglich einen Absatz zum Luftverkehrszugang im deutschen Markt, ohne jede Empfehlung, die Zugangskosten drastisch zu senken, um das Tourismuswachstum anzukurbeln.
Deutschland sollte das führende Reiseziel in Europa sein. Es verfügt über Städte von Weltrang, Kultur und vielfältige Aktivitäten, wird jedoch von einer Regierung ausgebremst, die von einer Erholung des Tourismus spricht, während sie gleichzeitig genau jene Flüge übermäßig besteuert, die Touristen nach Deutschland bringen. Dadurch wird Kapazität in wettbewerbsfähigere EU-Länder wie Schweden, Ungarn, Albanien sowie in Regionen Italien verlagert, wo Regierungen Luftfahrtsteuern abschaffen und Zugangskosten senken, um Airline-Kapazitäten anzuziehen, was Millionen von Touristen bringt. Wenn die deutsche Regierung es mit dem Tourismus ernst meint, sollte sie ihre schädliche Luftverkehrsteuer vollständig abschaffen – und zwar unverzüglich.“
EDREAMS SCHEITERT DAMIT, VON STEIGENDEN RECHTSNIEDERLAGEN IN GANZ EUROPA ABZULENKEN, DIE AUF „IRREFÜHRENDE“, „KLAR TÄUSCHENDE“ UND „UNZWEIFELHAFT MANIPULATIVE“ PRAKTIKEN ZURÜCKZUFÜHREN SIND
11 Feb 2026
ES IST NICHT DAS ERSTE MAL, DASS EDREAMS GERICHTSENTSCHEIDUNGEN FALSCH DARSTELLT
Ryanair hat heute (11. Februar) den jüngsten PR-Versuch von eDreams zurückgewiesen, mit dem die überteuernde spanische OTA versucht, von seinen steigenden rechtlichen Niederlagen abzulenken, indem erneut ein spanisches Gerichtsurteil falsch dargestellt wird. Ryanair hält die Anordnung des Handelsgerichts Barcelona vom Juli 2025 bereits ein. Das Hamburger Landgericht erließ kürzlich eine weitere einstweilige Verfügung gegen eDreams wegen einer ähnlichen Falschdarstellung in der Pressemitteilung vom 8. Januar, in der diese überteuernde OTA fälschlicherweise behauptete, Ryanair habe gegen eine Gerichtsentscheidung verstoßen.
In ganz Europa decken Gerichte weiterhin eDreams’ „irreführende“ Preisgestaltung und „klar täuschende“ Praktiken auf. In der vergangenen Woche verhängte das Hamburger Landgericht eine Geldbuße, nachdem bestätigt wurde, dass die Preisangaben von eDreams „irreführend“ sind, dass die beworbenen „Prime“-Ersparnisse nicht erreicht werden können und dass eDreams eine bestehende einstweilige Verfügungen verletzt hat – wofür das Gericht eine zusätzliche Geldbuße gegen eDreams verhängte.
Diese Erkenntnisse wurden auch in Italien bestätigt, wo die italienische Aufsichtsbehörde eDreams kürzlich mit 9 Mio. € bestrafte und entschied, dass das „Prime“-Programm von eDreams irreführend und manipulativ sei, wobei Verbraucher „in fast allen Fällen“ höhere Prime-Preise als Nicht-Abonnenten angezeigt bekamen und diskriminierende „Rabatte“ je nach Zugang über unterschiedliche Wege zur eDreams-Webseite gewährt wurden. Interne eDreams-Dokumente förderten sogar den Einsatz von „Reverse Psychology“, um Abonnements zu erhöhen.
Während verantwortungsbewusste, preistransparente OTAs wie Booking.com, Lastminute und Kiwi die Preistransparenzstandards von Ryanair übernommen haben, bleibt eDreams isoliert und weigert sich, diese verbraucherfreundlichen Praktiken zu übernehmen, da es weiterhin nichtsahnenden Kunden überhöhte Preise für Tickets und zusätzliche Dienstleistungen berechnet. Ryanair hat eDreams sogar kostenlosen, direkten Zugang zu ihrem Inventar angeboten, falls/wenn eDreams dieselben Transparenzstandards übernimmt, die bei allen von Ryanair genehmigten OTA-Partnern gelten – doch eDreams ignoriert dieses Angebot, um weiterhin höhere Preise von Verbraucher verlangen zu können.
Dara Brady von Ryanair sagte:
„Der jüngste PR-Versuch von eDreams ist nur ein weiterer gescheiterter Versuch, von der Realität abzulenken, dass Gerichte und Behörden in ganz Europa weiterhin gegen sein „irreführendes“ und „klar täuschendes“ Geschäftsmodell entscheiden. Das Hamburger Gericht hat eDreams erneut mit Geldbußen belegt, weil das Unternehmen unerreichbare Rabatte bewirbt und die tatsächlichen Preise verschleiert. Italien hat entschieden, dass das „Prime“-Programm von eDreams manipulativ und irreführend ist. Anstatt diese täuschenden Praktiken zu beheben, verbreitet eDreams weiterhin falsche PR-Behauptungen über Gerichtsurteile und berechnet nichtsahnenden Kunden überhöhte Preise.“
RYANAIR UND CFM VEREINBAREN MEHRJÄHRIGEN, MILLIARDENSCHWEREN VERTRAG ÜBER MATERIALDIENSTLEISTUNGEN FÜR TRIEBWERKE
10 Feb 2026
Ryanair, Europas Fluggesellschaft Nr. 1, und CFM (ein 50/50-Joint-Venture zwischen Safran Aircraft Engines aus Frankreich und GE Aerospace aus den USA) haben heute (Dienstag, 10. Februar) eine Absichtserklärung (MoU) über einen mehrjährigen Vertrag über Materialdienstleistungen für Triebwerke im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird CFM das Triebwerkswartungsprogramm von Ryanair unterstützen. Dieses sieht voraussichtlich die Eröffnung von zwei Triebwerkswartungswerken vor, die Ryanair ab 2029 zur Wartung ihrer Flotte von nahezu 2.000 B737-Triebwerken in Betrieb nehmen wird.
Mit dieser mehrjährigen Vereinbarung verpflichtet sich Ryanair, sämtliche Ersatzteile für ihre Triebwerke direkt von CFM zu beziehen. Der Vertrag dient der Unterstützung der Ryanair-Flotte, die auf 800 Flugzeuge der Boeing-737-Familie und mehr als 2.000 CFM-Triebwerke anwachsen soll. Er umfasst sowohl die bestehenden als auch die künftigen CFM56-7B- und LEAP-1B-Triebwerke, mit denen die Boeing-737-NG- und -MAX-Flugzeuge der Airline ausgestattet sind. Ryanair geht davon aus, dass die Wartung dieser Triebwerke direkt von CFM übernommen wird, sobald gegen Ende dieses Jahrzehnts zwei Triebwerks-MRO-Werke in Europa eröffnet werden. Über die gesamte Laufzeit erwartet Ryanair, Ersatzteile im Wert von mehr als 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr direkt von CFM zu beziehen.
Ryanair Group CEO, Michael O’Leary, sagte in Paris:
„Wir freuen uns, unsere langjährige Partnerschaft mit CFM durch diesen mehrjährigen Ersatzteilvertrag im Wert von mehreren Milliarden Dollar zu verlängern. Seit 30 Jahren wartet CFM alle CFM56-Triebwerke von Ryanair im Rahmen eines langfristigen „Power-by-the-Hour”-Vertrags. Ab 2029 plant Ryanair jedoch, die Wartung ihrer Triebwerke „intern“ durchzuführen und wir freuen uns, dies mit der Hilfe und Unterstützung unseres Partners CFM tun zu können. Ryanair wird bei CFM umfangreiche Bestellungen für die Erstausstattung mit Ersatzteilen aufgeben, um die Eröffnung der beiden Triebwerkswartungswerken von Ryanair zu unterstützen. Wenn Ryanair die gesamte Triebwerkswartung intern übernimmt, erwarten wir, dass dieser Vertrag für CFM einen Wert von über 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr für die Lieferung von Ersatztriebwerken und Ersatzteilen haben wird. Dieser neue Ersatzteilvertrag verlängert unsere 30-jährige Partnerschaft mit CFM und wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit CFM, Safran und GE, um eine der weltweit größten Flotten von Verkehrsflugzeugen und eine der weltweit größten Ansammlung von Boeing 737-Triebwerken zu unterstützen.“
Olivier Andriès, CEO von Safran, sagte:
„Dieser neue wichtige Meilenstein stärkt die strategische Beziehung, die wir in den letzten drei Jahrzehnten mit Ryanair aufgebaut haben, noch weiter und wir sind stolz darauf, das weitere Wachstum des Unternehmens durch dieses umfassende MRO-Dienstleistungsangebot zu unterstützen. Angesichts des anhaltenden Erfolgs des CFM56 und des raschen Wachstums der LEAP-Flotte investieren wir in den Aufbau eines globalen MRO-Netzwerks innerhalb eines offenen und wettbewerbsorientierten Ökosystems, um unseren Airline-Kunden dabei zu helfen, die Effizienz ihrer Flotte zu optimieren und die Betriebskosten zu kontrollieren.“
H. Lawrence Culp, Jr., Vorsitzender und CEO von GE Aerospace, sagte:
„Ryanair ist einer unserer größten Kunden und wir schätzen die Möglichkeit, gemeinsam mit ihnen an Lösungen zur Steigerung der Kapazität und Verkürzung der Umschlagzeiten zu arbeiten. Diese Absichtserklärung unterstreicht unser Engagement für ein offenes MRO-Ökosystem, das die wachsende Nachfrage unterstützt und gleichzeitig die Betriebskosten senkt.“