RYANAIR SCHLIESST VEREINBARUNG MIT PORTUGIESISCHER PILOTENGEWERKSCHAFT SPAC

19 Oct 2018

BALPA (UK) UNTERZEICHNEN SENIORITÄTS- UND BASISTRANSFER-VERTRÄGE

Dublin/Berlin, 19. Oktober 2018. Ryanair hat heute bekannt gegeben, dass eine Vereinbarung mit der portugiesischen Pilotengewerkschaft SPAC unterzeichnet wurde. Diese sieht Senioritäts- und Basistransfervereinbarungen vor und soll alle direkt angestellten Piloten von Ryanair in Portugal umfassen. Die Verhandlungen mit SPAC über einen vollständigen Tarifvertrag nach portugiesischem Recht und mit lokalen Verträgen sollen vor Ende Oktober aufgenommen werden.

Ryanair hat diese Woche auch ähnliche Vereinbarungen mit BALPA in Großbritannien und ANPAC in Italien unterzeichnet, die alle direkt angestellten britischen und italienischen Piloten von Ryanair betreffen. Nach Verhandlungen in Madrid diese Woche erwartet Ryanair in Kürze auch ein Abkommen mit der spanischen Pilotengewerkschaft SEPLA, welches den Weg für schnelle Verhandlungen über einen Tarifvertrag nach spanischem Recht ebnen wird.

Eddie Wilson, Chief People Officer von Ryanair, sagte dazu:

„Diese Vereinbarungen mit unseren Pilotengewerkschaften in Portugal, Großbritannien, Italien und in Kürze auch Spanien zeigen, dass wir beim Abschluss von Gewerkschaftsverträgen mit unseren Mitarbeitern in unseren größten EU-Märkten erhebliche Fortschritte erzielen.

Die jüngste Welle von Airline-Insolvenzen in Europa, darunter Primera Air, Cobalt, Air Azur und Small Planet (GER), sowie die von vielen großen europäischen Fluggesellschaften als Reaktion auf höhere Ölpreise und niedrigere Flugpreise angekündigten Basisschließungen/Kürzungen haben den Tarifverhandlungen in den letzten Wochen einen erheblichen Impuls verliehen. Die Piloten und Kabinenbesatzungen von Ryanair erkennen an, dass sie eine bessere Bezahlung, bessere Dienstpläne und eine wesentlich bessere Arbeitsplatzsicherheit genießen als ihre Kollegen bei vielen anderen EU-Fluggesellschaften. Wir unsererseits erkennen Gewerkschaften an und arbeiten mit ihnen zusammen, um Übereinkünfte zu treffen, die die wichtigsten Angelegenheiten unseres Piloten- und Kabinenpersonals in unseren größten EU-Märkten abdecken.

Ich gehe davon aus, dass diese Vereinbarungen in Spanien und insbesondere in Portugal die Gewerkschaften der Kabinenbesatzung in beiden Ländern ermutigen werden, Mitarbeiter konkurrierender Fluggesellschaften (die hier ein Weiterkommen verhindert haben) auszuschließen und in diesen Ländern rasch Verträge für Kabinenbesatzungen abzuschließen, denn das ist es, was unsere portugiesischen und spanischen Kabinenbesatzungen jetzt fordern.“